Rollstuhl, künstliche Hüfte und Co

 

ING Investment Management hat heute die Recherche-Ergebnisse zum Thema demografischer Wandel veröffentlicht. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen der weltweite Alterungsprozess und die einhergehenden Folgen für die Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie. Anlegern bieten sich interessante Investitionsmöglichkeiten. Insbesondere die Sektoren Gesundheitswesen und der Finanzsektor werden profitieren.

Foto: photocase

So wird nach UN-Hochrechnungen die Zahl der älteren Menschen diejenige der Kinder bis zum Jahr 2045 weltweit erstmals übersteigen. In Industrieländern wie Europa und Japan ist dies bereits heute der Fall, doch auch die Entwicklungsländer ziehen nach.

Der Alterungsprozess der Bevölkerung hat Konsequenzen, die insbesondere auch den wirtschaftlichen Bereich betreffen. Als Folge werden sich Wirtschaftswachstum, Sparquote, Konsum, Renten und weitere Segmente verändern. Für Anleger ergibt sich dadurch eine Fülle von Investitionsmöglichkeiten im Bereich des alterspezifischen Konsumverhaltens. Untersuchungen zeigen, dass ältere Menschen einen großen Teil ihres Einkommens für die Gesundheit ausgeben. So führt der Anstieg der Lebenserwartung zu einem erhöhten Bedarf an Produkten wie Rollstühlen, orthopädischen Implantaten für Hüfte, Knie und Wirbelsäule. Auch Dienstleister im Bereich Seniorenwohn- und Pflegeheime werden von der Entwicklung profitieren, genauso wie Unternehmen der Pharma- und Biotechnologie. Hier insbesondere diejenigen, die sich mit Altersheilkunde befassen.

Zum zweiten Nutznießer des demografischen Wandels zählt die Finanzbranche. Diejenigen Lebensversicherer, Vermögensverwalter und Unternehmen, deren Angebot sich speziell an ältere Kunden richtet, können die die höchsten Erträge einheimsen.

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  1. Zu kurz gedacht?!


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