„80 Millionen Menschen wollen versorgt werden“
procontra: Was genau sind Logistikimmobilien?
Simon Beyer: Darunter versteht man Immobilien, die zur effizienten Lagerung, Kommissionierung und Distribution von Waren und Gütern benutzt werden. Idealerweise handelt es sich dabei um Immobilien an Verkehrsknoten wie Metropol- und Industrieregionen, Häfen, Flughäfen oder Autobahnkreuzungen. Die wichtigsten Hubs in Deutschland sind: Rhein-Main-Gebiet, Rhein-Ruhr, Hamburg, Düsseldorf/Köln, Bremen, München, Berlin, Stuttgart, Nürnberg, Hannover, Kassel, Leipzig/Halle.
procontra: Was schätzen Investoren?
Beyer: Aufgrund der attraktiven Rendite eignen sich Logistikimmobilien insbesondere zur Beimischung in größeren Immobilienportfolios wie zum Beispiel in denen der off enen Fonds oder Versicherungen. Diese Investoren schätzen die langfristig stabilen Einnahmen mit einem vergleichbar geringen Managementaufwand. Zudem gibt es auf Logistikinvestments spezialisierte Investoren wie Spezialfonds, ausländische Immobilienfonds sowie Privatinvestoren. Auch LaSalle Investment Management (LIM), unsere eigene Investmentgesellschaft, ist sehr engagiert bei solchen Investments. Das Logistic Point Cologne (LPC) in Pulheim bei Köln, ein LIM-Investment, war beispielsweise innerhalb weniger Monate geplant, gebaut und voll vermietet.
procontra: Wie groß ist der Schaden durch die Wirtschafts- und Finanzkrise?
Beyer: Auch die Logistikbranche leidet unter der Krise. Das gilt vor allem für die mit jenen Industrien verbundene Logistik, die einen großen Anteil im Exportbereich haben. Andere Bereiche wie die Versorgung von Metropolregionen oder bestimmte Nischen stehen auch derzeit relativ stabil da. Die Binnenwirtschaft funktioniert immer. Denn über 80 Millionen Menschen wollen versorgt werden – mit allem, was zum Leben und Arbeiten dazugehört.
procontra: Gibt es Anzeichen, dass sich die betroff enen Bereiche in Kürze erholen?
Beyer: Eine Erholung der Logistikbranchen ist eng mit der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung verbunden. Generelle Frühindikatoren für das Wirtschaftswachstum deuten bereits auf eine Erholung hin. Endgültige Klarheit wird es aber erst Mitte 2010 geben. Erst dann ist klar, wie die Banken mit notwendig werdenden Refi nanzierungen umgehen.
procontra: Wie können Privatanleger in Logistikimmobilien investieren?
Beyer: Privatinvestoren können insbesondere über indirekte Anlagen in geschlossenen Fonds oder Spezialfonds gezielt in Logistikimmobilien investieren.
procontra: Was genau sind Logistikimmobilien?
Simon Beyer: Darunter versteht man Immobilien, die zur effi zienten
Lagerung, Kommissionierung und Distribution von Waren und Gütern
benutzt werden. Idealerweise handelt es sich dabei um Immobilien an
Verkehrsknoten wie Metropol- und Industrieregionen, Häfen, Flughäfen
oder Autobahnkreuzungen. Die wichtigsten Hubs in Deutschland sind:
Rhein-Main-Gebiet, Rhein-Ruhr, Hamburg, Düsseldorf/Köln, Bremen,
München, Berlin, Stuttgart, Nürnberg, Hannover, Kassel, Leipzig/Halle.
procontra: Was schätzen Investoren?
Beyer: Aufgrund der attraktiven Rendite eignen sich Logistikimmobilien
insbesondere zur Beimischung in größeren Immobilienportfolios
wie zum Beispiel in denen der off enen Fonds oder Versicherungen.
Diese Investoren schätzen die langfristig stabilen Einnahmen mit einem
vergleichbar geringen Managementaufwand. Zudem gibt es auf Logistikinvestments
spezialisierte Investoren wie Spezialfonds, ausländische
Immobilienfonds sowie Privatinvestoren. Auch LaSalle Investment
Management (LIM), unsere eigene Investmentgesellschaft, ist sehr
engagiert bei solchen Investments. Das Logistic Point Cologne (LPC)
in Pulheim bei Köln, ein LIM-Investment, war beispielsweise innerhalb
weniger Monate geplant, gebaut und voll vermietet.
procontra: Wie groß ist der Schaden durch die Wirtschafts- und Finanzkrise?
Beyer: Auch die Logistikbranche leidet unter der Krise. Das gilt vor
allem für die mit jenen Industrien verbundene Logistik, die einen großen
Anteil im Exportbereich haben. Andere Bereiche wie die Versorgung
von Metropolregionen oder bestimmte Nischen stehen auch
derzeit relativ stabil da. Die Binnenwirtschaft funktioniert immer. Denn
über 80 Millionen Menschen wollen versorgt werden – mit allem, was
zum Leben und Arbeiten dazugehört.
procontra: Gibt es Anzeichen, dass sich die betroff enen Bereiche in
Kürze erholen?
Beyer: Eine Erholung der Logistikbranchen ist eng mit der allgemeinen
Wirtschaftsentwicklung verbunden. Generelle Frühindikatoren für das
Wirtschaftswachstum deuten bereits auf eine Erholung hin. Endgültige
Klarheit wird es aber erst Mitte 2010 geben. Erst dann ist klar, wie die
Banken mit notwendig werdenden Refi nanzierungen umgehen.
procontra: Wie können Privatanleger in Logistikimmobilien investieren?
Beyer: Privatinvestoren können insbesondere über indirekte Anlagen
in geschlossenen Fonds oder Spezialfonds gezielt in Logistikimmobilien
investieren.
