Alles drin, alles dran!

 

Ein Vergleichsprogramm über alle Sparten mit einer Datenbank und einer Dokumentation. Und das alles für ein Ziel: die ganzheitliche Beratung. Orientierung und Verwaltung im Urwald gesetzlicher Vorgaben bieten Pools oder große Vertriebe. Eine gute Verkaufssoftware kann das Leben oder besser die Arbeit des Beraters auch deutlich erleichtern. Damit erhält der Einzelkämpfer seine Unabhängigkeit und trotzdem rechtliche Sicherheit. Des Weiteren unterstützt dieses Handwerkszeug des Beraters die zunehmend geforderte ganzheitliche Beratung.

Mathias Brauch, Geschäftsführer von Softfair, erklärt es so: „Vom Ersttermin bis zum Abschluss, mit einer kontinuierlichen Betreuung und der damit verbundenen Vernetzung von Vermittlern, Dienstleistern, Produktgebern und Kunden: Das ist schlichtweg nur online möglich.“ Um den Kunden professionell zu informieren, unterschiedliche Produkte zu analysieren und zu vergleichen sowie VVG/VVR-gemäß zu beraten, muss der Berater von heute nur ein einziges Programm starten. Damit steht ihm jederzeit, von überall aus, die ganze Welt der Versicherungen zur Verfügung. Michael Franke, geschäftsführender Gesellschafter von Franke & Bornberg, stimmt dem zu: „Eine genaue Prüfung der Bedingungen und der damit verbundenen Leistungen ist für den Vermittler unabdingbar und wichtiger denn je, wenn er qualitativ hochwertig beraten will.“

Schritt für Schritt. Nicht nur die Branche bewegt sich, auch der Softwaremarkt. Aber die Herausforderung bleibt stets die gleiche: der Spagat zwischen dem Funktions- und Produktumfang einer- und dennoch einfacher Bedienung andererseits. Absolute Genauigkeit bei Prämien- und Leistungsdaten, Flexibilität in den individuellen Beratungssituationen und intuitive Bedienbarkeit: Das gilt es unter einen Hut zu bringen, wie auch Brauch bekräftigt: „Hersteller sollten darauf verzichten jede Kleinigkeit in die Software zu gießen. Erst dann verdient sie das Prädikat praxisnah.“ Brauch setzt in der Entwicklung auf Einfachheit und intuitive Benutzerführung. Und so einfach kann es (am Beispiel Versicherungslotse) gehen: Zuerst werden die wichtigsten Daten des Kunden und dessen bereits bestehenden Versicherungen erfasst. Währenddessen wird mit den Vergleichsprogrammen in den Sparten SUH, PKV, GKV, Risiko-LV und BU je ein besseres Gegenangebot erstellt. Zusätzlich wird ein einziges Beratungsprotokoll für alle Sparten angefertigt. In der anschließenden Zusammenfassung sind mit einem Blick die Leistungsvorteile und Beitragsersparnisse zu erkennen. Außerdem kann eine individuelle Risikoanalyse für den Kunden erstellt oder auf vorhandene Leistungswünsche zurückgegriffen werden. Alle Punkte können Schritt für Schritt einfach abgehakt oder völlig individuell den jeweiligen Gesprächsanforderungen entsprechend angepasst werden.

Worauf achten? Eine gute Software sollte alle Bedarfsfelder des Kunden abdecken. Dann muss man nur einmal die Kundendaten eingeben und kann ganzheitlich mit der Software arbeiten. Schön ist es, wenn der Anbieter die Anwenderoberfläche noch mit dem Firmenlogo des Vermittlers versehen kann. Die Kundendatenbank muss verschlüsselt und geschützt sein. Datensicherheit und Bestandsschutz der Kunden haben laut Brauch absolute Priorität: „Bezogen auf das Thema Datensicherheit führt kein Weg an einer zentralen Datenhaltung vorbei.“ Denn gerade die sensiblen Kundendaten können kaum zu Hause adäquat gegen Datenverlust und gegen Diebstahl gesichert werden. Der Markt dürfte sich zukünftig auf Online-Software konzentrieren. Durch die Weiterentwicklung der Technik und die Ausweitung der Funknetze ist Online-Sein beim Kunden inzwischen kein Thema mehr.

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